Michael und Rike
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Quan Brasil

wird von uns nur “Q” gerufen.

Er ist ein Württemberger Wallach, am 09. März 2002 geboren und ist geschätzte 173 - 174 cm groß.
Im Umgang und beim Reiten ist er trotz seines jungen Alters  sehr brav und ruhig. Im Gelände ist er bisher sehr entspannt und lässt sich auch  hier durch nichts aus der Ruhe bringen.

In der Dressur arbeiten wir gerade an der Losgelassenheit  und versuchen ihm beizubringen, dass Paraden am äußeren Zügel nichts Schlimmes  sind.

Mitte Januar haben wir erstmals an der Bodenarbeit teilgenommen und ihn mit Flatterband, einem Gymnastikball, Dualstangen und auf  dem Boden liegenden Fahrradreifen konfrontiert. Er schaute zwar erst etwas  skeptisch, machte aber schließlich ganz toll mit und scheint sich auch hiermit  sehr gut arrangieren zu können.

Er genießt es mit seinem Kumpel Romarko auf dem Paddock zu spielen, ihm die Decken zu zerreißen oder auch mal einfach nur aneinander rumzuknibbeln.

Michael

Meine ersten Erfahrungen im Sattel durfte ich im Februar 2001 im australischen Outback sammeln. Allerdings waren diese eher von einem  schmerzendem Po geprägt und konnten mich damals nicht wirklich davon überzeugen,  wieviel Spass und Lebensfreude in diesem Hobby stecken.

Im April 2004 war es dann aber doch soweit und  meine “Reitkarriere” nahm ihren üblichen Lauf.

Nach 6 Monaten übernahm ich meine erste Reitbeteiligung an einem Württemberger Wallach.

Nach einem Stallwechsel und einem weiteren Jahr gab ich  diese Reitbeteiligung ab und wechselte auf eine Fjordpferd-Stute.

Mit der Zeit entwickelte ich jedoch soviel Spass an der  Dressurarbeit, dass sich hier die Wege nach kurzer Zeit wieder trennen  mussten.

Von “meinem” nächsten Pferd habe ich enorm viel gelernt, sowohl was die Dressurreiterei betrifft als auch das Reiten im Gelände. Das  wichtigste: Ein schneller Knieschluß kann manchmal die Trennung von Pferd und Reiter verhindern :-).

Danke Sando für die vielen schönen Stunden in der Halle, auf dem Platz und im Gelände.

Schließlich aber reifte die Entscheidung, ein eigenes Pferd  zu haben, immer weiter und im November 2008 war es dann  mit “Q”  soweit. 

Rike

Mit dem Pferdevirus bin ich schon infiziert seit ich denken  kann. Wie alle kleinen Mädchen fand ich Pferde und Ponys toll.

Da meine Eltern mir aber keine Reitstunden bezahlen  konnten, blieb es erst einmal bei Pferden aus Plüsch.

Später kamen dann die ersten Pflegepferde.

Mit 16 Jahren konnte ich mir dann die ersten Reitstunden in  einem Reitstall leisten. Hier lernte ich auf Schulpferden und machte das kleine Hufeisen und später Basispass und kleines Reitabzeichen.

Nebenbei versorgte ich Kaltblüter eines Bauern in unserer  Nähe.

Später wurde mein Lieblingsschulpferd verkauft und ich konnte die Reitbeteiligung übernehmen. Ihn ritt ich weitere vier Jahre. Zusammen haben wir viel gelernt, wir waren viel draußen unterwegs und auch auf dem ein  oder anderen Turnier im Stall haben wir mitgemacht.

Über meinen Freund habe ich dann die Freizeitreiter kennen gelernt, die meinen Horizont erweitert haben und die ich dann als “Turnierzofe” auf verschiedene Festivals begleitet habe.

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